Asen-Vanen-Krieg - Der erste Krieg

Der erste Krieg. Das Göttergeschlecht der Asen vergriff sich an der Wanin Gullveig. Diese zauberkundige Göttin gelangte zu den Asen, die fortan der Goldgier erlagen.

Da die Asen von Gullveig keine Antwort auf den Ursprung des Reichtums erhielten, haben sie dreimal versucht, Gullveig zu foltern und zu verbrennen.

Diesem Frevel folgte der erste Krieg zwischen den Asen und Vanen.

Als Garant des Friedens tauschte man Geiseln aus. Die Vanen sandten den Meeresgott Njörd, dessen Kinder, die Zwillinge Freyja und Freyr nach Asgard. Von dort kamen der langbeinige Bruder Odins, Hoenir und der weise Riese Mimir nach Vanaheim. Bei der Versöhnung bildete sich der Zwerg Kvasir.

Nach einiger Zeit ärgerten sich die Vanen über den Hoenir, der immer nur sagte, was zuvor bereits der Mimir gesprochen hatte. Als sie genug hatten, schlugen sie dem Mimir den Kopf ab und sandten ihn zu Odin. Immerhin kam es nach diesem diplomatischen Affront nicht zu neuem Krieg. Ganz tot war der Mimir auch nicht, zu Ragnarök wird sich Odin als Nekromant betätigen und sich mit dem Kopf des weisen Riesen beraten.

Der Asen-Vanen-Krieg wird dahingehend gedeutet, dass er geschichtliche Vorgänge aus ältester Zeit beschreibe. Vor 5000 Jahren trafen demnach wandernde Schnurkeramiker und Streitaxtleute in Nord- und Ostseeraum aufeinder. Die folgenden Kämpfe und ein Ineinanderaufgehen der Völker nach Friedensschluß seien in den oben beschriebenen Mythen beschrieben und so sei die Herkunft der Germanen zu erklären.

Die genaue Geschichte zum Asen-Wanen-Krieg findet ihr hier.