Eber - Schwein

Bei den Germanen ist der Eber Sinnbild für Reichtum der Tafel. Dieses Haustier galt wegen seiner Vermehrungsfreude als Garant der Fruchtbarkeit, weshalb es bei entsprechenden Riten bevorzugtes Opfertier war. In dieser Tradition steht auch das Sparschwein, in dessen Leib sich das Geld möglichst vermehren soll.

Im Volksglauben heißt es, ein gekochter Schweinsrüssel, am Silvesterabend zu sich genommen, sichere für das kommende Jahr gute Geschäfte.

  • Die Sitte, dem gebratenen Schwein (Julschwein) einen Apfel in das Maul zu legen, rührt von einem alten Mythos her. Dieser Apfel dient dem Schwein in seinem nächsten Leben als Herz, ist diese Frucht doch Zaubermittel der Idun zur Verjüngung und Auferstehung.
  • Das Fleisch des Ebers Saehrimnir wurde täglich gekocht und in Walhall den Einheriern zur Speise gereicht. Aber stets erneuert es sich, so dass der Eber schnell wieder hergestellt ist.
  • Dem Freyr gehört der goldene Eber Gullinborsti.
  • Das Reittier der Freyja ist der Eber Hildeswin bzw. ihr verwandelter Liebhaber Ottar.