Goldenes Zeitalter - Zeitabschnitt

Ein Zeitabschnitt menschlicher Geschichte, in der Glück und Frieden allgemein sind und der darum nach dem edlen Gold benannt ist.

Im Goldenem Zeitalter werden die Menschen gern als unschuldige Kinder gedacht. Es ist mithin eine geschlechtslose Zeit, der jeglicher Gegensatz fehlt, vergleichbar dem Paradies.

Die nordische Überlieferung weiß von einer glücklichen Zeit ohne Verbrechen und Krieg, die Frodis Friede genannt wurde. Aber bereits in dieser paradiesischen Zeit lag das Verderbnis, weil es auf Kosten der Riesinnen Fenja und Menja gebaut war (Edda, Mühlenlied).
Dieses war zu der Zeit, als auch die Götterburg Asgard gebaut und von den Göttern mit Mengen von Gold ausgestattet wurde, sogar das Hausgerät bestand aus dem edlen Metall. Dieses Goldalter verschwand allerdings mit der Ankunft gewisser Frauen (Gylfaginning, 14), die drei Töchter der Thursen (Riesen) waren (Voluspa, 8).

Die Zeit nach der Ragnarök, sprich nach der Auferstehung, wird auch oft als goldenes Zeitalter benannt. Also die Zeit wo nur noch die verbleibenden guten Götter herrschen.

Die altiranische Mythologie berichtet von der 616,5 Jahre währenden Herrschaft des Yima, ein Goldenes Zeitalter, in dem die Menschen unsterblich waren.