Hrungnir - Der Lärmer

Hrungnir (nord. "Lärmer", Hrugner, Rungnir) ist der stärkste und gefürchtetste der Reifriesen der Jötunn. Er hat ein steinernes Schild und auch sein Kopf und Herz sind aus Stein. Er hatte einen Hengst namens Gullfaxi.
Hrungnir entführte Thrudr, eine Tochter des Gottes Thor.

Eine Geschichte erzählt, wie Hrungnir nach einem Pferderennen nach Asgard kam. Weil Hrungnir Odin einst zu einem Pferderennen herausforderte. Odin gewann auf seinem achtbeinigen Pferd Sleipnir. Die vorerst fröhliche Stimmung beim Gastmahl schlägt um, nachdem der Riese zu viel vom starken Met getrunken hat. Er drohte Walhall nach Jötunheim zu tragen und alle Götter, bis auf Freyja und Sif, zu töten.

Deshalb kam es zu einem Zweikampf mit dem Thor. Dabei konnte Thor zwar den Hrungnir töten, wurde seinerseits aber vom Stück eines Steines am Kopf getroffen. Von dieser Kampfesverletzung trug er seitdem einige Steinsplitter von Hrungnirs Wetzstein im Kopf. Groa, eine Heilerin, entfernte aber mit ihrem Zauber die Steinsplitter.

Die tragische Wirkung des Alkohols auf das Gemüt des Riesen erinnert an die griechischen Kentauren, die bei einer Hochzeitsfeier in Weinseligkeit ausrasteten.

Siehe auch die Thor - Geschichte "Der Kampf mit Hrungnir"