Nibelungenhort - Schatz

Nibelungenhort ist ein sagenhafter Goldschatz. Dieser an ein Füllhorn gemahnende Hort durchzieht das gesamte Nibelungenlied. Im dritten Abenteuer des Epos erklärt Hagen von Tronje seinem König Gunter, wie Siegfried an den „Hort Nibelunges” gekommen war, dem der unerschöpflichen Reichtum verdankte.

Der sollte, aus einem hohlen Berg geholt, unter den Nachkommen König Nibelungs aufgeteilt werden. Es war dies ein riesiger Schatz aus Edelsteinen und dem roten Gold der Nibelungen. Schilbung und Nibelung versprachen Siegfried für seine Hilfe beim aufteilen Balmung, das Schwert König Nibelungs, doch auch Siegfried gelingt es nicht, den Hort zu hälften. Er erschlägt statt dessen mit Balmung zahlreiche Nibelungen, allen voran Schilbung und Nibelung und reißt den Schatz an sich.

Als nach Siegfrieds Tod der „Hort Nibelunges” auf die Burgunder übergeht, wandelt sich sein Name in „Hort der Nibelungen” und die Burgunder nehmen deren Namen an.

Siehe auch „Hort”.