Nidstang - Ein machtvoller Fluch

In den Zeiten, als das Runenwissen noch lebendig war, gab es den Nidstang als äußerst starken Fluch gegen den Feind. Eine Stange, die etwa drei Meter hoch war und mit einem Pferdeschädel bestückt war, wurde gegen die Himmelsrichtung aufgerichtet, in die sich der Feind befand. Auf dem Stab waren üble Beschimpfungen und Verfluchungen in runischer Schrift eingeritzt und mit Blut geweiht.

Die Nidstangen werden heute wieder aufgestellt, um unsere Symbole und Bräuche vor Neonazis und anderen Extremisten zu schützen, die sich diese ungefragt ausleihen oder ausbeuten und pervertieren. Wir können dabei nicht ruhig sein und so tun als würde es nicht passieren. In einer Zeit in der man durch das Tragen der heiligen Symbole bestraft und diskriminiert wird, ist es an der Zeit STOP! zu sagen. Wir können es nicht zu lassen, daß diese Narren unser Erbe stehlen und es vergewaltigen! Dieser "Nid", dieser Fluch ist hier zu lesen und ist einer in einer Kette von Nidstangen hauptsächlich in Skandinavien, aber nun auch in Deutschland und wendet sich gegen jeden der die alten Symbole mißbraucht oder vergewaltigt. Der Fluch richtet sich nicht nur in die einfach erkennbare Masse der Neonazis, sondern auch an die intellektuellen Köpfe in Anzug und mit ihrem Geschäftsgebaren. Gerade in unserer Zeit beginnt das Nazitum sich wieder auszubreiten, oft im versteckten und leider auch in der heidnischen Szene Deutschlands.

Es folgt der Fluch der Busla

Hör Buslas Fluch!
Er ist bald gesungen,
daß die weite Welt
ihn wohl vernimmt,
niemand nützlich,
der ihn vernimmt,
doch heilloser ihm,
dem ich heut ihn sage!

Weichet, Wichte,
Gewaltiges Komme,
wanket, Klippen,
Welt erbebe,
Wetter brich an,
Gewaltiges komme
...

Böses wünsch ich
in die Brust dir an,
daß giftige Nattern
nagen dein Herz,
daß deine Ohren
für immer ertauben
und deine Augen
sich auswärts drehn ...

Segelst du,
versage das Tauwerk,
sollen reißen
die Ruderangeln,
sei zerfetzt das Tuch,
fliege das Segel,
sollen brechen
die Brassen alle ...

Reitest du,
reiße dein Zügel,
strauchle dein Pferd,
stürze dein Roß,
soll jede Gasse
grades Weges
in der Trolle Hand
dich hinführen ...

Im Bett sei dir
wie in brennendem Stroh,
auf dem Hochsitze
wie in hohen Wellen;
doch Schlimmeres noch
geschehe dir dann:
willst du bei Mädchen
Manneslust haben,
komm nie zum Ziel!
Soll ich erzählen noch mehr?

Zwerge, Thursen
und Zauberinnen,
Bergtrolle, Wichte
sollen brennen dein Haus;
Riesen sollen dich hassen,
Rosse sollen dich schänden,
Stroh soll dich stechen,
Sturm soll dich verwirren,
Weh soll dir werden,
tust meinen Willen du nicht!

Sechs kommen hier:
Sag ihre Namen,
entziffre alle!
Ich zeige sie dir.
Rätst du sie nicht,
wie ich´s richtig heiße.
so fahr hin zur Hel,
von Hunden zerfleischt,
deine Seele aber
sinke zur Hölle!