Rheintöchter - Geister

Rheintöchter sind eine Gruppe weiblicher Geister oder Alben, die ähnlich griechischen Quell- oder Flußnymphen in Seen und Flüssen hausen. In der warmen Jahreszeit steigen sie aus den Fluten hervor und schweben dann als Nebelwesen durch die Wälder.

Ihre jeweilige Stimmung läßt sich an der Farbe des Wassers erkennen. Opernfreunden am vertrautesten sind die Rheintöchter in Richard Wagners „Ring”. Als sie das Rheingold verloren haben, färbt sich das Wasser des Stromes schwarz, als Zeichen ihrer Trauer über den Verlust.