Siegelind - Siegfrieds Mutter

Siegelind (ahd. „Sieg” und „Linde[nholzschild]”, Sieglinde, Sieglind) ist im Nibelungenlied die Gattin des Siegmund und mit ihm Mutter des Siegfried.

Als Siegfried von seinem Vater zur Sonnenwende zum Ritter geschlagen wird ist sie es, die „der alten Sitte pflag” und rotes Gold an die Gäste des Festes verteilt und so Reichtum über das Land bringt (Nibelungenlied, 2. Abenteuer).


Siegelind und Hadburg, zwei Meerweiber

Zu Beginn der Fahrt zu König Etzels Hof begegnen Hagen von Tronje am Donauufer zwei Meerweiber. Denen nimmt er die Kleider, warauf die eine, Hadburg, ihm gegen Rückgabe der Kleider eine ehrhafte Fahrt verheißt. Die andere, Sieglinde, kündigt ihm dagegen den Untergang an und gibt ihm Hinweise für die weitere Reise (Nibelungenlied, 25. Abenteuer).