Sippe und Sage

In einer endlosen Kette der Geschlechter haben sich die Mythen und Sagen von den Älteren auf die Jüngeren weitervererbt. Der Vater gab das Wissen an die Söhne weiter, dieser an seine Kinder. Diese unbändige Geschlossenheit der Sippe konnte niemals von fremden Mächten durchbrochen werden. So versuchten die fremden Heere zwar die jungen Generationen zu beeinflussen, jedoch waren diese sich ständig ihrer wahren Wurzeln bewusst. Auch nach Jahren, nach denen die Fremden glaubten den alten Glauben ausgelöscht zu haben, gab es immer noch Menschen, welche sich zu ihren Göttern bekannten und nach althergebrachten und seit Jahrhunderten gültigen Gesetzen lebten.
Man verteufelte diese Menschen als das dumme, das unwissende, das ungläubige Volk. Jedoch sollten sie letztendlich den Sieg erringen. So fand man, durch alte Überlieferungen weitergetragen, immer wieder alte Kultstätten und konnte somit die wahre Herkunft belegen. Nach und nach mussten die fremden Herrscher eingestehen, daß man die Wurzeln eines Volkes nicht einfach verpflanzen kann. Man ergab sich dem Wissen des Volkes, welches sich auf seine alten Wurzeln berief.