Volker - Der Spielmann

Volker wird im Nibelungenlied als „Volker, den Spielmann” vorgestellt. Der Lehnsmann des Burgunderkönigs Gunther ist schon zu Beginn des Liedes beim Feldzug gegen Lüdegast und Lüdeger mit dabei (Nibelungenlied, 4. Abenteuer).

Mehr wird von ihm, einem Bewunderer Hagens, im zweiten Teil des Epos erzählt. Auf der Fahrt zum Hunnenkönig Etzel ermuntert der Fiedler die Burgunder mit seinem Spiel. Als der Wege Kundiger führt er sie jenseits der Donau durch das Land Elses.

Am Hofe Etzels tötet er beim Kampfspiel absichtlich einen reichen Frauenliebling der Hunnen. Nur das persönliche Eingreifen Etzels unterdrückt einen allgemeinen Streit (Nibelungenlied, 31. Abenteuer).

Als es in Etzels Saal zum Kampf zwischen dessen Leuten und den Burgundern kommt, verschließt Volkers Fiedeln magisch das Tor. Das stimuliert Hagen zu wütendem Streiten (Nibelungen, 33. Abenteuer).

Am Ende wird Volker von Hildebrand erschlagen.